Anti-Aging für die Knochen

Mit einer gesunden Lebensweise können Senioren Osteoporose vorbeugen

(djd/pt). Älter werden, aber nicht alt sein - das ist das Motto der modernen Senioren. Viele wollen gern reisen, Zeit mit den Enkeln verbringen und aktive Hobbys pflegen. Umso wichtiger ist es, fit zu bleiben. Dazu gehören ein starker Körper und ein stabiles Knochengerüst. Doch gerade Letzteres ist mit zunehmendem Alter gefährdet. Bereits etwa ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse kontinuierlich ab. Das betrifft besonders Frauen nach den Wechseljahren. Im schlimmsten Fall entsteht irgendwann Osteoporose, der sogenannte Knochenschwund. Er verursacht Wirbelkörpereinbrüche, Rundrücken, Knochenbrüche, chronische Schmerzen und schränkt so zunehmend die Bewegungsfreiheit ein.

Milch liefert wertvolles Kalzium

Diesen Vorgang kann man jedoch mit der richtigen Ernährung entscheidend beeinflussen. So versorgen vor allem Milch und Milchprodukte die Knochen mit gut verfügbarem Kalzium, was sie widerstandsfähig macht. Außerdem liefern Milchspeisen weitere knochengesunde Nährstoffe wie Eiweiß, die Vitamine A, D, E und K sowie Laktose. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 1.000 Milligramm Kalzium pro Tag. Dieser Bedarf lässt sich ohne Milch nur schwer decken.

Die Milchmahlzeiten sollten möglichst über den Tag verteilt werden. Wichtig ist besonders eine Portion spätabends, denn damit können die nächtlichen Knochenabbauprozesse reduziert werden. Leckere Rezepte gibt es beispielsweise unter www.karlotta-unterwegs.de, der Website der EU-geförderten Kampagne zur Förderung des Milchverzehrs.

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Richtig essen und aktiv bleiben

Aber man kann noch mehr zur Osteoporose-Vorbeugung tun: Obst und Gemüse auf dem Speiseplan wirken ebenfalls positiv auf die Knochengesundheit. Frische Luft und natürliches Tageslicht kurbeln die für den Knochenstoffwechsel bedeutsame Vitamin-D-Produktion an. Auch Fisch - besonders Hering, Lachs, Makrele und Heilbutt - liefert Vitamin D. Bewegung wie Radfahren oder Gymnastik kräftigt die Muskulatur und stimuliert den Knochenaufbau. Und natürlich sollte man die "Kalziumräuber" Alkohol, Zucker, Kaffee und Nikotin einschränken.

Quelle: deutsche journalisten dienste (djd),
Gesundheitsthemen